Frankenberger Winterabende
Die Frankenberger Winterabende 2026/2027
Seit 1996 bilden die Frankenberger Winterabende den Rahmen für Vorträge zu Themen, die unter den Nägeln brennen. In spannender, bunt gewürfelter Runde werden wichtige Themen und Fragestellungen von interessanten Persönlichkeiten im Rahmen eines Vortrages erörtert und anschließend lebhaft diskutiert.
„Geistige“ Nahrung in der dunklen Jahreszeit des Winterhalbjahres also bieten die Frankenberger Winterabende mit Zeit für Begegnung, Zuhören, Nachdenken, Fragen und Gespräche.
Zahlen, Daten, Fakten
- Veranstalter: Arbeitskreis Frankenberger Winterabende
- Veranstaltungsort: Kleines Heiligen Kreuz und Frankenberger Kirche, Frankenberger Plan 7, 38640 Goslar
- Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben, Spenden zur Finanzierung der Frankenberger Winterabende sind herzlich willkommen.
- Beginn: 19.00 Uhr, Ende: 20.30 Uhr – 21.00 Uhr
Eine kurze Vorschau aufs Programm
Die Winterabende beginnen jeweils um 19 Uhr und gehen im Kleinen Heiligen Kreuz oder in der Frankenberger Kirche über die Bühne. Der Eintritt ist frei, eine Spende zur Finanzierung der Reihe erbeten. In der GZ und auf der Homepage der Frankenberger Winterabende wird rechtzeitig vor den jeweiligen Winterabenden noch einmal informiert. Newsletter-Abonnenten erhalten vor dem Start der Saison eine einmalige Gesamtübersicht. Die Veranstalter bitten um eine vorherige Anmeldung für den jeweiligen Winterabend, um die Zahl der Besucher ungefähr abschätzen zu können. Auf der Internetseite der Frankenberger Gemeinde (www.frankenberg-goslar.de) besteht die Möglichkeit dazu unter der Rubrik „Besondere Veranstaltungen“.
Montag, 26. Oktober 2026 um 19 Uhr – Professor Dr. Martin Korte, „Handy weg?! Warum Verzicht für Jung und Alt wichtig und richtig ist“
Wie viel Handy tut Jugendlichen gut? Warum verbieten Schulen inzwischen die Smartphone-Nutzung komplett? Ist das eigentlich gerechtfertigt? Und warum sollten sich Erwachsene beim Thema Social-Media nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen? Hirnforscher Dr. Martin Korte ist Professor für Neurobiologie an der technischen Universität Braunschweig und Experte für alle Fragen zum menschlichen Gedächtnis. „Wie Kinder heute lernen“ und „Frisch im Kopf. Wie wir uns aus der digitalen Reizüberflutung befreien“ sind nur zwei Titel aus einer ganzen Reihe von Büchern, die sich mit dem Denken und Merken beim Homo Sapiens auseinandersetzen. Er wagt sich zum Start der Frankenberger Winterabende auf ein weites Feld hinaus und beschreibt, womit insbesondere, aber nicht nur junge Menschen rechnen müssen, wenn sie sich beinahe schutz- und regellos ins weltweite Netz begeben. Es beginnt damit, dass sie weniger Zeit miteinander verbringen und schlechter darin werden, direkt zu erkennen, wie andere Menschen denken und fühlen. Es geht weiter mit chronischem Stress, den der Multi-Tasking-Modus mit sich bringt. Ganz zu schweigen von den Inhalten: Wie viel Enthauptungen hat ein Mensch schon gesehen, bis er 14 Jahre alt wird? Von gefährlichen Beeinflussungen durch Erwachsene gar nicht zu reden. Und nicht zu vergessen, dass Geräte und Medien bewusst so gestaltet werden, um das Suchtpotenzial zu steigern. Korte begrüßt die Diskussion über ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige, sieht aber auch Erwachsene und insbesondere Eltern in der Vorbild-Rolle gefordert. Sein Eindruck: „Als Gesellschaft versagen wir auf der ganzen Linie.“
Die Winterabende gehen in der Regel in der Frankenberger Kirche in Goslar über die Bühne. Nach einem Vortrag wartet eine Pause mit Imbiss, bevor eine Diskussionsrunde mit dem Referenten das Format abschließt.
Winterabende aktuell
Montag, 26. Oktober 2026 um 19 Uhr – Professor Dr. Martin Korte, „Handy weg?! Warum Verzicht für Jung und Alt wichtig und richtig ist“
Wie viel Handy tut Jugendlichen gut? Warum verbieten Schulen inzwischen die Smartphone-Nutzung komplett? Ist das eigentlich gerechtfertigt? Und warum sollten sich Erwachsene beim Thema Social-Media nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen? Hirnforscher Dr. Martin Korte ist Professor für Neurobiologie an der technischen Universität Braunschweig und Experte für alle Fragen zum menschlichen Gedächtnis. „Wie Kinder heute lernen“ und „Frisch im Kopf. Wie wir uns aus der digitalen Reizüberflutung befreien“ sind nur zwei Titel aus einer ganzen Reihe von Büchern, die sich mit dem Denken und Merken beim Homo Sapiens auseinandersetzen. Er wagt sich zum Start der Frankenberger Winterabende auf ein weites Feld hinaus und beschreibt, womit insbesondere, aber nicht nur junge Menschen rechnen müssen, wenn sie sich beinahe schutz- und regellos ins weltweite Netz begeben. Es beginnt damit, dass sie weniger Zeit miteinander verbringen und schlechter darin werden, direkt zu erkennen, wie andere Menschen denken und fühlen. Es geht weiter mit chronischem Stress, den der Multi-Tasking-Modus mit sich bringt. Ganz zu schweigen von den Inhalten: Wie viel Enthauptungen hat ein Mensch schon gesehen, bis er 14 Jahre alt wird? Von gefährlichen Beeinflussungen durch Erwachsene gar nicht zu reden. Und nicht zu vergessen, dass Geräte und Medien bewusst so gestaltet werden, um das Suchtpotenzial zu steigern. Korte begrüßt die Diskussion über ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige, sieht aber auch Erwachsene und insbesondere Eltern in der Vorbild-Rolle gefordert. Sein Eindruck: „Als Gesellschaft versagen wir auf der ganzen Linie.“
Die Winterabende gehen in der Regel in der Frankenberger Kirche in Goslar über die Bühne. Nach einem Vortrag wartet eine Pause mit Imbiss, bevor eine Diskussionsrunde mit dem Referenten das Format abschließt.